Der Funke: Wenn ein Name auf dem Cover nicht mehr ausreicht
Alles begann mit einem Geschenk, das von Herzen kommen sollte. Ich wollte meinem Patenkind etwas Einzigartiges schenken – eine Geschichte, die nur für sie bestimmt war. Voller Vorfreude suchte ich nach personalisierten Kinderbüchern. Doch die Ernüchterung folgte schnell.
Bei fast allen Angeboten auf dem Markt lief die „Personalisierung“ nach demselben, starren Muster ab: Man tauscht den Namen der Hauptfigur aus, klickt die Haarfarbe an – und das war’s. Die Geschichte, die Abenteuer und die Botschaften dahinter blieben für jedes Kind auf der Welt exakt gleich. Das fühlte sich für mich unpersönlich und unvollständig an. Jedes Kind ist ein eigenes Universum mit ganz eigenen Träumen, Ängsten und Meilensteinen. Ein bloßer Namensaustausch wird dieser Einzigartigkeit einfach nicht gerecht. Aus dieser Alternativlosigkeit heraus beschloss ich: Wenn es das perfekte, wirklich persönliche Buch für Kinder noch nicht gibt, dann muss ich das Ruder selbst in die Hand nehmen.
Das Herzstück: Warum uns der „Nachtschreck“ den Weg wies
Der eigentliche, tiefere Antrieb hinter diesem Projekt liegt jedoch in meiner eigenen Kindheit und meiner Verbundenheit zu meinem Patenkind. Zu der Zeit, als ich die Idee entwickelte, hatte mein Patenkind große Probleme beim Einschlafen. Nacht für Nacht war geprägt von Unruhe und Sorgen.
Das hat mich emotional berührt, denn es weckte Erinnerungen an meine eigene Kindheit. Ich selbst litt als kleiner Junge unter dem sogenannten „Nachtschreck“. Ich weiß noch ganz genau, wie es sich anfühlt, mitten in der Nacht schweißgebadet, völlig orientierungslos und mit klopfendem Herzen aufzuwachen. Diese Hilflosigkeit wenn man nicht einmal seine eigenen Eltern erkennt nach dem aufwachen, brennt sich ein. Und ich weiß heute, was mir damals vielleicht geholfen hätte: Eine Geschichte, die mich genau in dieser Angst abholt. Eine Geschichte, die mir zeigt, dass ich nicht allein bin, und mir die Werkzeuge an die Hand gibt, um meinen Mut wiederzufinden.
Aus dieser Empathie heraus entstand das feste Fundament für Ich bin im Buch. Ich wollte eine Plattform schaffen, die nicht nur bunte Bilder liefert, sondern jedem Kind in seiner ganz individuellen Lebenslage eine echte emotionale Stütze bietet – ob bei Einschlafproblemen, Ängsten, dem Start in den Kindergarten oder dem Glauben an sich selbst.
Unsere Haltung: Echte Probleme lösen statt seelenloser „KI-Slop“
Um Geschichten zu erschaffen, die sich zu 100 % an die Lebensrealität und die Persönlichkeit deines Kindes anpassen, nutzen wir modernste Künstliche Intelligenz. Doch gerade als Technologie-Unternehmen tragen wir eine enorme Verantwortung.
Das Internet wird heute überschwemmt von sogenanntem „KI-Slop“ – lieblosen, seelenlosen Inhalten, die massenhaft und ohne Sinn generiert werden, nur um schnelles Geld zu machen. Wir dürfen dabei eines nicht vergessen: Die Rechenleistung für diese Technologien ist extrem ressourcenintensiv und verbraucht wertvolle Energie.
Ich bin der festen Überzeugung: Wenn wir diese Technologie nutzen und diese Ressourcen verbrauchen, stehen wir in der moralischen Pflicht, damit echte Probleme zu lösen. Wenn am Ende kein moralisch vertretbares Ergebnis herauskommt, das einem Kind guttut und einen echten pädagogischen Mehrwert schafft, dann hat die Technologie keine Existenzberechtigung. Bei Ich bin im Buch ist die KI kein billiger Generator, sondern ein Werkzeug im Dienste der kindlichen Entwicklung.
Unsere Mission: Deine Geschichte ist es wert
Das fundamentale Ziel unserer Arbeit lässt sich in einem einzigen Satz zusammenfassen: Wir wollen jedem Kind da draußen in jeder Lebenslage die wohl wichtigste Botschaft mit auf den Weg geben: Deine Geschichte ist es wert, erzählt zu werden. Du bist wichtig, du wirst gehört, und du bist der Held oder die Heldin in deinem eigenen Leben.
Und das ist erst der Anfang unserer Reise. Unsere Vision für die Zukunft reicht weit über das gedruckte Buch hinaus. Wir arbeiten unermüdlich daran, ein ganzes Ökosystem für sichere, personalisierte und wertvolle Kindermedien aufzubauen. In Zukunft möchten wir Familien auch über maßgeschneiderte Trailer, liebevolle Serien, Filme und interaktive Videospiele begleiten. Ein Raum im digitalen Zeitalter, der sicher ist, die Kreativität fördert und Kindern zeigt, wie wertvoll sie sind.
Ein persönliches Wort von mir an dich
„Ich habe dieses Unternehmen nicht gegründet, um anonyme Massenware zu verkaufen. Ich habe es gegründet, weil ich an die Kraft von Geschichten glaube. Jedes Buch, das wir drucken, jedes Hörbuch, das wir generieren, soll ein kleiner Anker für dein Kind sein. Danke, dass du mir dein Vertrauen schenkst und Teil dieser Reise bist.“
Jan Deingruber
Gründer von Ich bin im Buch
